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| Bild: die Arbeitskleidung wird an Ketten zur Decke hochgezogen. |
| Ort: | Nördlich von Solms-Oberbiel bei Wetzlar |
| Öffnungszeiten: |
Mitte Mär bis Mitte Nov Di-Sa 9-16, letzte Einfahrt 14:45, So, Fei 10-17, letzte Einfahrt 15:45. [2008] |
| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 9, Kinder (0-5) nicht erlaubt, Schüler EUR 5, Auszubildende EUR 5, Studenten EUR 5, Schwerbehinderte EUR 5, Wehr- und Ersatzdienstleistende EUR 5. Gruppen: Schüler EUR 4. [2008] |
| Typ: |
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| Licht: | elektrisch |
| Dimension: | |
| Führungen: | |
| Fotografieren: | |
| Zugänglichkeit: | |
| Literatur: | |
| Adresse: |
Besucherbergwerk Fortuna, Tel: +49-6443-8246-0, Fax: +49-6443-2043.
E-mail: |
| Stand: | $Date: 2011/12/13 09:14:40 $ |
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| Bild: dieser Bergwerkszug bring die Besucher auf der 150m Sohle zum ausgebauten Bereich des Bergwerks. |
| 1983 | stillgelegt. | |
| 1987 | Besucherbergwerk eröffnet. | |
| 1993 | Feld- und Grubenbahnmuseum Fortuna (FGF) eröffnet. |
In diesem Eisenbergwerk wurden Roteisenstein (Hämatit) und Brauneisenstein (Limonit) abgebaut. Dabei handelt es sich um sehr ergiebige Erze mit einem Eisengehalt von 40 bis 65%. Die Hauptvorkommen dieser Erze in Deutschland liegen im Lahn-Dill-Gebiet und im angrenzenden Siegerland. Es handelt sich dabei um Devonische Ablagerungen. Die Eisenerze in der Gegend führten zu einer großen Zahl von Gruben, die heute jedoch alle geschlossen sind.
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| Bild: druckluftbetriebener Kleinzug mit Baggerschaufel. |
Die Grube Fortuna war einst im Besitz von Krupp, als letzte Eisenerzgrube Hessens wurde sie 1983 geschlossen. In verschiedenen Sohlen wurde Brauneisenstein und Roteisenstein abgebaut.
Die Führung durch die Grube beginnt mit einem Film. Danach folgt eine 45 minütige Tour untertage. Das Bergwerk wird durch den Tiefen Stollen betreten. Nach kurzer Wanderung erreicht man den Maschinenschacht, durch den man auf die 150m Sohle hinunter fährt. Eine 450m lange Strecke wird mit einer Grubenbahn befahren und führt zu einem unterirdischen Rundgang. Es wird der Ausbau mit Holz ebenso vorgestellt wie druckluftbetriebene Borhmaschinen.
Das abgebaute Erz wurde mit gleisgebundenen Wurfschaufelladern oder mit gleislosen Rucksackladern abtransportiert. Die Grubenbahn transportierte das Erz zum Schacht, dann den Tiefen Stollen hinaus und über die Straße Berghausen-Oberbiel um sie auf der sogenannten Kipphalle abzuladen. Hier wurde das Erz in der Aufbereitung vorverarbeitet und dann mit einer Seilbahn zum Bahnhof Albshausen an der Lahntalbahn oder mit einer weiteren Seilbahn zur Georgshütte in Burgsolms gebracht.
Das Schaubergwerk wurde vom Förderverein Besucherbergwerk Fortuna e.V. aufgebaut. Nach der Eröffnung wurde der Lahn-Dill-Kreis Träger des Besucherbergwerks. Der Verein baut seither ein zweites Museum auf, das Feld- und Grubenbahnmuseum Fortuna auf dem ehemaligen Zechengelände der Grube Fortuna. Es umfasste 2007 über 50 Lokomotiven und über 100 Wagen, die an jährlich etwa zehn Fahrtagen auf einer 2,5km langen Strecke mit Waldabschnitt und Steigungsstrecke vorgeführt werden. Auch ohne die Vorführung ist das Museum eine ideale Ergänzung zu einem Besuch des Schaubergwerks.
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| Grube Fortuna Gallerie |
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| Letzte Änderung Impressum, © Jochen Duckeck. |
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