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| Ort: | Feggendorf. A2 Ausfahrt Lauenau, in Lauenaui links abbiegen Richtung Rodenberg, dann rechts nach Feggendorf. Hauptstraße zum anderen Ende des Ortes folgen. Am Waldrand parken, 800m Fußweg zum Bergwerk. |
| Öffnungszeiten: |
APR bis SEP Son 11, 14. [2009] |
| Eintrittspreise: |
Frei, Spende erbeten. [2009] |
| Typ: |
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| Licht: | Geleucht wird gestellt |
| Dimension: | T=9°C, A=255m NN. |
| Führungen: | D=45min. |
| Fotografieren: | |
| Zugänglichkeit: | |
| Literatur: | |
| Adresse: |
Grube Feggendorfer Stollen, Betriebsleiter Florian Garbe, Oberer Triftweg 1, 31867 Lauenau, Tel: +49-173-7818181.
E-mail: |
| Stand: | $Date: 2011/12/13 09:14:39 $ |
| 1738 | Beginn des Abbaus des Flözes in der Umgebung. | |
| 31-OCT-1831 | Feggendorfer Stolln aufgefahren. | |
| 1832 | nach 103m Flöz erreicht und Beginn der Förderung. | |
| 1862 | Durchschlag zum Benachbarten Hohenbosteler Stollen, verbesserung der Bewetterung. | |
| 1879 | geschlossen wegen Absatzschwierigkeiten. | |
| 1917 | kriegsbedingt wiedereröffnet. | |
| 23-APR-1947 | offizielle Schließung durch die Preußag AG. | |
| 1952 | Ende des Abbaus von Hausbrand und Deputatkohle, Gebäude abgerissen. | |
| MAR-2003 | Beginn der Sanierung durch den Heimat- und Museumsverein Lauenau und Umgebung e.V.. | |
| 2004 | Besucherbergwerk vom Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld genehmigt. | |
| APR-2005 | Schaubergwerk eröffnet. | |
| 2006 | Förderverein Feggendorfer Stolln gegründet. |
Das Steinkohlenbergwerk Feggendorfer Stollen ist ein Beispiel für den Deisterbergbau. Es wurde gesichert und wiederhergestelt, jedoch nicht als Schaubergwerk ausgebaut. So findet man keine bequemen geschotterten oder betonierten Wege und auch keine durchgängige elektrische Beleuchtung. Jeder Besucher wird mit eigenem Helm, Geleucht, Fahrmantel und Gummistiefeln ausgestattet. Durch die Schwierigkeit der Befahrung ist dieses Bergwerk sicherlich nicht für jeden geeignet, zudem ist die Gruppengröße auf 10 Personen beschränkt.
Das Bergwerk diente in erster Linie zur Versorgung der Ortschaften um Lauenau mit Schmiede- und Hausbrandkohle. Die Jahresförderung lag Anfangs bei ca. 840t/a verkaufsfähiger Kohle, stieg dann aber bis auf 1600t/a. Als jedoch die Grafschaft Schaumburg in den preußischen Zollverein aufgenommen wurde, fiel diese als Absatzgebiet weg. Dazu kam die Konkurrenz benachbarter Stollen und durch günstigere westfälische Kohle, die mit der Eisenbahn antransportiert werden konnnte. Der Stollen wurde in der auf die Gründerzeit (1870-73) folgenden großen Depression 1873-95 geschlossen.
Die Wiedereröffnung 1917 war kriegsbedingt. Zum Ende des ersten Weltkriegs war der Bedarf an Kohle hoch, und offensichtlich blieb der Abbau auch während der Zeiten der arbeitslosigkeit, der Inflation und des zweiten Welkriegs weiterhin lohnend. Erst nach dem zweiten Weltkrieg im Jahr 1947 wurde der Abbau endgültig eingestellt. Noch weitere fünf Jahre wurden Kleinstmengen für den persönlichen Gebrauch abgebaut sogenannte Deputatkohle oder auch Hausbrand. Dann wurde der Stollen endkültig verschlossen.
Seit 2003 kümmert sich der Heimat- und Museumsverein Lauenau und Umgebung e.V. um das Bergwerk. Nach Öffnung und Sicherung des Stollens wurde bereits 2004 vom Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld ein Schaubergwerk genehmigt. Dieses wurde nach weiteren Arbeiten 2005 eröffnet. Seither ist das Bergwerk durch die Arbeit des Vereins der Öffentlichkeit zugänglich.
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