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Besucherbergwerk Burgbergstollen

Bergwerk Battenberg


Touristische Informationen:

Ort: Burgberg Battenberg. 5min vom Marktplatz.
Öffnungszeiten: MAI bis SEP 1. Sonntag im Monat 14-17.
[2011]
Eintrittspreise: Erwachsene EUR 2, Kinder (0-12) EUR 1.
[2011]
Typ:  Mangan
Licht: Grubenlampe
Dimension:  
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur:  
Adresse: Stadtverwaltung Battenberg, Herr Helmut Frank, 35088 Battenberg, Tel: +49-6452-9344-18. E-mail: contact
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Stand:$Date: 2015/08/30 21:59:53 $

Geschichte

 
1538Bergbau bei Battenberg erstmals erwähnt.
1748Stollen auf der Suche nach Silber und Erzen .
1839Christian Frank aus Hatzfeld erhält die Genehmigung im Berg nach Braunsteinen zu schürfen.
1850Stollen durch den Kaufmann Benedikt Blumenthal angelegt.
1863Bergbaurechte an die Gewerkschaft Burgberg in Siegen vergeben.
1893Stollensystem umfangreich erweitert.
1900Abbau eingestellt.
1944/45als Luftschutzbunker benutzt.
2000Schaubergwerk eröffnet.

Geologie


Bemerkungen

Der Burgbergstollen befindet sich im namengebenden Burgberg, einem kegelförmigen Berg mit Burgruine nordwestlich von Battenberg. Hier wurde bereits 1538 zumersten mal Bergbau erwähnt, doch die verschiedenen Versuche Silber und andere Erze zu finden, verliefen wohl erfolglos. Erfolgreich hingegen war der Abbau von Braunstein, einem Sammelbegriff für Mangan-Minerale, die für die Eisenverhüttung benötigt wurden. Die Zugabe von Mangan macht Eisen fester ohne es spröder zu machen.

Der Braunstein-Bergbau beginnt 1839, nachdem Christian Frank aus Hatzfeld die Genehmigung erhalten hatte, nach Braunstein zu schürfen. Er beginnt 1940 mit dem Stollen, über die Dauer des Abbaus ist aber anscheinend nichts bekannt. Nach ihm kommt der Rennertehäuser Kaufmann Benedikt Blumenthal, der um 1850 seinen Stollen beginnt. Nach seinem Tod im Jahr 1863 übernimmt die Gewerkschaft Burgberg aus Siegen die Bergbaurechte. Der Abbau wird deutlich intensiviert durch Modernisierungen im Jahr 1893. Durch den Einsatz von Dynamit und auf Schienen laufenden Loren wird das Stollensystem erweitert. Doch die Blüte dauert nicht lange, bereits 1900 wird der Abbau eingestellt.

Durch seine Lage nahe am Stadtzentrum von Battenberg bot sich der Stollen im zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker an. Zu diesem Zweck wurden Ausbauten gemacht. Nach dem Krieg geriet der Stollen jedoch bald in Vergessenheit, bis er vom Heimatverein in ehrenamtlicher Arbeit wieder zugänglich gemacht wurde. Seit 2000 ist er als Schaubergwerk zugänglich. Die Befahrungen erfolgen stilecht mit Schutzkleidung, Helm und Grubenlampe.


Siehe auch


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