In English
In English
In English
In English

Karstkundlicher Wanderweg Laichingen


Touristische Informationen:

Ort: Bei Laichingen, Ausgangspunkt Laichinger Tiefenhöhle. A8 Ausf. Merklingen, über Merklingen und Machtolsheim 7km bis Laichingen. An der zweiten Laichinger Ausfahrt Umgehungsstraße verlassen, bis zum Ortsanfang, dann erste rechts ab.
A8 Behelfsausfahrt Hohenstadt, 7km bis Laichingen. Vom Marktplatz in Richtung Suppingen, am Ortsausgang links ab.
1km SE Laichingen.
Öffnungszeiten:  
Eintrittspreise:  
Typ: Wanderweg, Karstformen an der Erdoberfläche.
Licht: elektrisch
Dimension: L=11km.
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur:  
Adresse: Höhlen- und Heimatverein Laichingen e.V., Höhleweg 220, 89146 Laichingen, Tel: +49-7333-5586. E-mail: contact
Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt.
Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden.
Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste.
Stand:$Date: 2015/08/30 21:59:51 $

Bemerkungen:

Vom Parkplatz der Tiefenhöhle starten mehrere Wanderwege, darunter auch ein Karstkundlicher Wanderweg. Dieser führt auf 11km durch ein Trockental zu einer Hüle, die künstlich in einer  Doline mit  Schluckloch angelegt wurde. Es geht weiter zum Hohlen Stein, einer Höhlenruine von 15 m Länge und 22 m Breite und einer Anzahl von Dolinen.

Eine Hüle ist eine typische Erscheinung auf der Albhochfäche. Da die Alb als Karstgebiet keine stehenden oder fließenden Gewässer bestitzt, ist eine Besiedlung natürlich von einer anderen Wasserversorgung abhängig.

Wie in der Eifel die Eifelmaare, gibt es auch auf der Alb Vulkankrater, die mit Wasser gefüllt sind. Das vulkanische Material ist im Gegensatz zum umgebenden Kalk wasserdicht und unlöslich. Durch die bei der Explosion gebildete flache Hohlform mit einem niedrigen Wall, war auch die nötige Morphologie für die Bildung eines Teichs gegeben.

Diese Teiche benutzten die alemannischen Siedler im 6. und 7.Jh als Wasserversorgung und machten sie zum Mittelpunkt ihrer Siedlungen. Alle Ortschaften die mit -ingen enden sind in dieser Zeit gegründet worden, und haben ihre Hüle zum Teil bis heute erhalten.


Siehe auch


Hauptseite | Deutschland | Süddeutsche Schichtstufenlandschaft | Schwäbische Alb
Letzte Änderung Impressum, © Jochen Duckeck.