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Eisinger Löcher


Touristische Informationen:

Ort: Nordöstlich von Eisingen.
Öffnungszeiten: frei zugänglich.
[2014]
Eintrittspreise: frei.
[2014]
Typ:  Doline und Erdfall |
Licht: Taschenlampe mitbringen
Dimension: T=16m, L=16m.
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur: Wolfgang Morlock (1978): Eisinger Loch (7018/01) und Neues Eisinger Loch (7018/02), Muschelkalkgebiet, Beiträge zur Höhlen- und Karstkunde in Südwestdeutschland, Nr. 15, Stuttgart Februar 1978, S. 23-25
Jochen Hasenmayer (1968): Das Neue Eisinger Loch bei Pforzheim, Mitteilungen Verband der deutschen Höhlen- u. Karstforscher, 14,1, 23-25, München 1968
Adresse:  
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Stand:$Date: 2015/08/30 21:59:50 $

Geschichte


Bemerkungen

Die Eisinger Löcher sind zwei Einsturzdolinen unweit von Eisingen, nördlich von Pforzheim. Das Alte Eisinger Loch, manchmal auch einfach nur Eisinger Loch genannt, existiert bereits seit langem. Umgeben von einer Gruppe Bäume und Büsche findet man da eine 16m tiefe ovale Einstrurzdoline, sozusagen eine ehemalige Höhle deren Dach eingebrochen ist und nun einen Geröllhaufen am Grund des Lochs bildet. Am Fuß der Muschelkalkwand öffnet sich an einer Stirnseite ein Höhleneingang, das Portal ist mit einer Höhe von drei Meter recht beeindruckend, die Höhle aber nur 16m lang.

Das Eisinger Loch ist touristisch erschlossen und frei zugänglich. Der Weg von der Straße ist beschildert, am Rand der Doline gibt es eine Aussichtsplattform mit Erläuterungstexten, und Stufen führen hinunter zur kleinen Höhle.

Das Neue Eisinger Loch ist viel später entstanden, und zwar am 5. Dezember 1966. Entdeckt wurde es von einem Schäfer, zu diesem Zeitpunkt hatte es nur drei Meter Durchmesser. Innerhalb des nächsten halben Jahres vergrößerte sich die Einsturzdoline zunehmend und war schließlich 5x7m groß und 45m tief. Der obere Teil war fast zylindrisch, weitete sich jedoch im unteren Teil glockenförmig. Doch damit war die Entwicklung noch nicht abgeschlossen, in den folgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zu Nachrutschungen und heute ist nur noch eine halb so tiefe steilwandige Doline geblieben. Eventuell hat der Mensch auch nachgeholfen, Dolinen werden von Bauern gerne verfüllt, zum einen um die Fläche als Anbaufläche zurückzugewinnen, zum anderen zur Entsorgung allen möglichen Unrats.


Siehe auch


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Letzte Änderung Impressum, © Jochen Duckeck.