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Sieben-Täler-Höhle

Siebentäler Höhle - Niedernauer Höhle


Touristische Informationen:

Ort: Im Katzenbachtal zwischen Weiler und Bad Niedernau. Kataster Nummer 7519/02.
Öffnungszeiten: 15-APR bis 10-NOV frei zugänglich.
[2009]
Eintrittspreise: Frei zugänglich.
[2009]
Typ:  Karsthöhle Muschelkalk
Licht: Taschenlampe mitbringen
Dimension: L=207m.
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur: Hans Joachim Haupt: Mit Kindern entdecken - Wilde Höhlen der Schwäbischen Alb, Fleischhauer & Spohn, Bietigheim-Bissingen 2002, S. 38ff, ISBN 3-87230-576-X.
Adresse:  
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Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste.
Stand:$Date: 2015/08/30 21:59:48 $

Geschichte


Bemerkungen

Die Sieben-Täler-Höhle befindet sich im Katzenbachtal zwischen Weiler und Bad Niedernau, in einem ehemaligen Kalksteinbruch. Man erreicht sie am besten von Weiler, südlich von Rottenburg. Am Ortsausgang von Weiler in Richtung Hirrlingen biegt man rechts ab zu einem Wanderparkplatz. Von hier folgt man dem Weg weiter zur Ziegelhütte, dann dem Talverlauf nach rechts. Man findet die Höhle nach etwa 300m am rechten Talrand in einem aufgelassenen Steinbruch. Alternativ kann man auch in Bad Niedernau vom Gelände der Römerquelle am Ende der Bachstraße starten. Von hier folgt man dem Talverlauf etwa 750m in die andere Richtung bis zur Höhle.

Die Sieben-Täler-Höhle liegt in unmittelbar Nähe zur schwäbischen Alb, dennoch gehört die geologisch nicht mehr dazu. Sie befindet sich im älteren Muschelkalk, fossilienreichem Kalkstein der vor etwa 240 Millionen Jahren abgelagert wurde. Höhlen sind hier seltener und auch typischerweise kleinräumiger als im Jura-Kalk der schwäbischen Alb. Die Sieben-Täler-Höhle ist mit einer Ganglänge von 215m die größte Höhle im Landkreis Tübingen.

Die Höhle ist im Sommer frei zugänglich, im Winter ist sie zum Fledermausschutz geschlossen. Sie ist meist eher kleinräumig, so ist bereits der Eingang nur einen Meter hoch und zwingt zum krabbeln. Der schmale Hauptgang mit nordwestlicher Orientierung wird dann jedoch wieder höher und ist problemlos zu erkunden. An mehreren Stellen muss gekrabbelt oder geklettert werden.

Diese Höhle ist weder gefährlich noch schwierig zu befahren. Dennoch sollte man die Grundregeln der Sicherheit nicht ausser acht lassen. Nie alleine die Höhle befahren, Bescheid geben wo man hin geht, Helm und ausreichend Licht mitnehmen. Die Höhle wird gerne von Wanderern in normaler Wanderkleidung befahren, man muss jedoch damit rechnen etwas schmutzig zu werden.


Siehe auch


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Letzte Änderung Impressum, © Jochen Duckeck.