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Rosenmüllerhöhle


Touristische Informationen:

Bild: Die Rosenmüllerhöhle mit Kerzen beleuchtet.
Ort: 1,5km N Muggendorf, auf halber Höhe Richtung Albertshof. Von der Straße Muggendorf-Albertshof führt auf halber Höhe gegenüber dem Wandersteig zur Koppenburg ein mit blauem Ring markierter Wanderweg direkt zum Eingang der Höhle.
Öffnungszeiten: Führungen nach Anmeldung.
Eintrittspreise:  
Typ: Ganghöhle
Licht: Zu besonderen Anlässen mit Kerzen.
Dimension: L=50m, HU=12m.
Führungen: L=100m.
Fotografieren: erlaubt
Zugänglichkeit: Nicht rollstuhlgerecht, viele Stufen
Literatur:  
Adresse: Touristinformation Muggendorf, Forchheimer Str. 8, 91346 Wiesenttal, Tel: +49-9196-929931, Fax: +49-9196-929930. E-mail: contact
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Stand:$Date: 2015/08/30 21:59:47 $

Geschichte

 
1771erste Forschungen von Johann Friedrich Esper.
1774Johann Friedrich Esper veröffentlicht ein Buch über die Muggendorfer Höhlen.
18.10.1793Bergung zweier versinterter Skelette durch Christian Rosenmüller aus Jena, Johann Georg Wunder und dessen Sohn.
1830Bau eines künstlichen Zugangs an der tiefsten Stelle der Höhle, Anlage von Wegen und Treppen.
1920Vermessung durch A. Neischl und J. Reger.

Bemerkungen

Bild: Die sogenannte Wachskammer in der Rosenmüllershöhle. historischer Kupferstich.
Image: the staircase with the candles in in old engraving.

Die Rosenmüllerhöhle ist eine Höhle, die aus einem einzigen großen Raum besteht. In den steil ansteigenden Höhlenboden wurden 1920 Wege und Geländer gebaut. Die Geländer besitzen in regelmäßigen Abständen Kerzenhalter, die eine stimmungsvolle Beleuchtung der Höhle erlauben.

Die Rosenmüllerhöhle war den Muggendorfern schon lange bekannt. Ob wirklich die Kirchenverwaltung während des Dreißigjährigen Kriegs ihre Schätze dort versteckte, wie eine Legende behauptet, läßt sich heute nicht mehr bestimmen.

Nach den Veröffentlichungen von Johann Friedrich Esper wuchs das wissenschaftliche Interesse an den Höhlen um Muggendorf, so dass am 18.10.1793 die erste belegte Befahrung der Rosenmüllerhöhle stattfand. Teilnehmer waren Christian Rosenmüller aus Jena, nach dem die Höhle später auch benannt wurde, Johann Georg Wunder und dessen Sohn. Der natürliche Eingang der Höhle ist ein Einstieg am Rand der Albhochfläche. So mußten die Forscher Leitern auf eine Länge von 16 Metern zusammenbinden, um einsteigen zu können.

Eine Sensation war die Entdeckung von zwei menschlichen Skeletten auf dem Schuttkegel am Fuß der Spalte. Wie sie dorthin gelangt waren war naheliegend, ob sie aber Opfer eines Unfalls, eines Mordes oder zur Bestattung in die Höhle gelangten konnte nicht ermittelt werden.


Rosenmüllerhöhle Gallerie

Siehe auch


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