 |
| In English |
 |
| In English |
Lippoldshöhle
Touristische Informationen:
 |
| Bild: Haupteingang mit Zugangstreppe. |
| Ort: |
A7 Ausf Hildesheim, B1km bis, B Skm bis kurz vor Alfeld,
in Godenau rechts ab nach Brunkensen, am Ortsausgang.
|
| Öffnungszeiten: |
frei zugänglich
|
| Eintrittspreise: |
kostelos
|
| Typ: |
Klufthöhle, z.T. küstlich, Dolomit
|
| Licht: |
keine, Taschenlampe mitbringen
|
| Dimension: |
L=30m, GR: L=3m, B=3m, H=2m.
|
| Führungen: |
|
| Literatur: |
|
| Adresse: |
|
| Stand: | $Date: 2007/08/09 08:02:05 $ |
History
Bemerkungen:
Die Lippoldshöhle ist eine kleine Spaltenhöhle, die im
Mittelalter vom Räuber Lippold als Unterschlupf benutzt wurde.
Sie liegt am Glenepaß, der den Duinger Berg und den
Reuberg trennt.
Direkt unterhalb fließt das kleine Flüsschen Glene, das später
in die Leine mündet.
 |
| Bild: Nebeneingang. |
Nach der Sage entführte der Räuber Lippold die Tochter des
Bürgermeisters von Alfeld aus ihrer eigenen Hochzeitsgesellschaft in seine
Höhlenburg.
Um seine Verfolger irrezuführen ließ er die Hufeisen auf seinen
Pferden verkehrt herum aufschlagen.
Wenn er so ausritt, sah es so aus als wäre er noch in seiner Höhle.
Eines Tages wurde er aber krank und schickte sein Weib nach Alfeld in die
Apotheke, nachdem sie geschworen hatte sich keinem Menschen zu erkennen zu
geben.
In Alfeld auf dem Marktplatz wurde sie vom Heimweh überwältigt und
weinte bitterlich.
Ihr Vater, der Bürgermeister, erkannte sie nicht und fragte deshalb
ahnungslos, warum sie weine.
Da sie nicht antwortete, nahm er sie mit in die Ratstube und riet ihr, dem Kamin
ihr Herz auszuschütten, wenn sie mit keinem Menschen darüber
dürfe.
Da er aber heimlich lauschte, erfuhr er die ganze Geschichte.
Er folgte ihr mit der Bürgerwehr, überwältigte und erhängte
den Räuber und rettete sie.
Sage
Ob der Räuber Lippold wirklich existierte ist nicht sicher, noch weniger ob
die Angaben in der Sage so stimmen.
Doch die kleine Höhle weist sehr starke Bearbeitungsspuren auf, die eine
(wenigstens zweitweise) Nutzung als Unterkunft wahrscheinlich erscheinen lassen.
Es ist wahrscheinlich, daß diese Unterkunft über Jahrhunderte hinweg
immer wieder benutzt wurde, vor allem zu Notzeiten, oder wenn aus irgendeinem
Grund Wohnraum kanpp war.
Siehe auch